Zukunftstag adé?

von Marlen Hildebrandt am 22.04.2010 um 17:59
Zukunftstag

Die Kinder brauchen eine Zukunft. Brauchen ein Ziel. Deshalb der Zukunftstag?
Schüler sollen in Betriebe gehen und sich den Arbeitsalltag anschauen. Dabei aber Firmen und Berufe aussuchen, die sie am wenigsten interessieren, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen. So sollen Mädchen sich zum Beispiel in Richtung Naturwissenschaft orientieren. Doch welches Kind sucht sich schon einen Beruf aus, ohne Interesse daran zu haben?
Steht da nicht eher der Wunsch der Erwachsenen an erster Stelle – der Wunsch nach fehlenden Nachwuchskräften? Denn wo kein Interesse ist, kann ein Tag doch auch nichts ändern.

Marlen HildebrandtAuch für die Betriebe ist es mit jeder Menge Aufwand verbunden. Ein Aufwand der sich wohl kaum lohnt, wenn bei den Kindern kein Interesse da ist? Also: Zukunftstag adé? Und ohne Ersatz einfach streichen?
Was sagen Sie?

Ihre
Marlen Hildebrandt
Volontärin Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen


Mein Marathon-Tagebuch - Teil 3: Mut zur Lücke...

von Susanne Böhm am 20.04.2010 um 13:50
susanne boehm

Noch fünf Tage, dann stehen knapp 20.000 Läufer und ich an der Startlinie zum 25. Hamburger Marathon! Meine Startunterlagen habe ich noch nicht, doch nach einigen Anrufen ist jetzt klar, sie sind auf dem Weg. Uff! Meine Startnummer habe ich online schon entdeckt: F 1756. Das heißt jetzt für Sie, liebe Leser: Wenn Sie mich sehen, dann unbedingt Anfeuern!!!

Das letzte Mal Laufen war ich am Samstag. Ja, das ist schon einige Tage her, doch in der letzten Woche vor dem großen Lauf heißt es: Kräfte sammeln und auch ein klein wenig entspannen. Jedenfalls ist diese Ausrede für uns Laien zulässig. Die Profisportler nutzen die letzten Tagen ja viel effektiver. Um Beinen und Kopf mal eine andere Herausforderung zu geben, war ich am Wochenende per Rad unterwegs. Die 51 Kilometer lange Strecke war eine gute Einstimmung auf den kommenden Sonntag und die 42,195 Kilometer kommen einem dann vielleicht gar nicht mehr sooo lang vor ;-).
Morgen Abend schnuppere ich noch einmal Alster-Lauf-Luft und dann geht es am Freitag noch mal auf eine lockere Runde. Anschließend wird sicher der Blutdruck ganz ohne sportliche Anstrengung steigen.

Wie es lief, beim Lauf am 25. April, das lesen Sie am darauffolgenden Montag hier im Blog – und die schönsten Bilder zeigen wir Ihnen bei „Guten Abend RTL“ für Hamburg und Schleswig-Holstein um 18 Uhr.

Ihre Susanne Böhm
Moderatorin
Guten Abend RTL Hamburg und Schleswig-Holstein

Scorpione im Indianerland

von Ole Lerch am 19.04.2010 um 17:25
ScorpionsDie Hannover Scorpions stehen im Finale um die Deutsche Eishockey Meisterschaft. Und das in Zeiten, in denen die Sportstadt Hannover bundesweit meist eher durch die sportliche Misere der Kollegen des runden Balls, sprich den Abstiegskampf von 96, von sich reden macht. Demzufolge müsste der Griff der Scorpions nach dem Meistertitel echter Balsam sein für das arg in Mitleidenschaft gezogene sportliche Selbstbewusstsein der sportbegeisterten Hannoveraner. Und die Menschen müssten doch eigentlich in Massen zu den Spielen der Kufenkünstler eilen.

Doch, dass dem bislang nicht so ist, liegt in erster Linie an einem Stamm namens „Hannover Indians“, dem anderen und tatsächlich etwas „anderen“ Eishockey-Verein in der Landeshauptstadt. Die Herzen eines Großteils hannoverscher Eishockey-Liebhaber gehört dem Kult-Club vom Pferdeturm, der in der 2.Liga regelmäßig das Stadion bis auf den letzten Platz gefüllt bekommt, trotz zugiger Tribüne und sportlich enttäuschender Saison.

ole_lerch_nisa_thumb_100419Bei den Scorpions, in der komfortablen TUI-Arena, hoffen die Verantwortlichen dagegen, wenigstens jetzt, im finalen Kampf um die Eishockey-Krone, endlich mal das „Ausverkauft“-Schild an die Kassenhäuschen hängen zu dürfen.

Von der Anhängerschaft der indianischen Konkurrenz vom Pferdeturm werden wohl die wenigsten Fans den Weg in die Arena auf sich nehmen, um dem ungeliebten Rivalen die Daumen zu drücken. Oder ist es vielleicht im Angesicht der Chance, Hannovers Ruf als Eishockeystadt Nummer 1 in Deutschland zu festigen, an der Zeit, das Kriegsbeil, zumindest für die Zeit des Finals, einfach mal zu begraben?


Ihr
Ole Lerch
Reporter Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen

Goldesel reloaded!

von Markus Dietz am 15.04.2010 um 17:14
Maut
Kaum ein Thema polarisiert die Gemüter so sehr wie die PKW-Maut. Die Automobilverbände brüllen schon republikweit „Abzocke!“, da ist man noch nicht mal bei der letzten Silbe angekommen. Den einen stellen sich die Nackenhaare auf, die anderen bekommen feuchte Augen. Es blitzt die Gier in den Blicken der Maut-Sympathisanten wenn sie an die vielen Milliarden Euro denken, die sie den Autofahrern aus dem Leid geplagten Kreuz leiern können.

Aber was bleibt, wenn der Blick nicht durch die Hysterie vernebelt wird? Der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, hat die Debatte mit seinem Vorschlag einer flächendeckenden Straßengebühr erneut angeheizt. Dabei klingt das Prinzip vernünftig: „Wer nutzt, zahlt.“ Abhängig von der jährlichen Fahrleistung können so zwischen 400 – 800 Euro zusätzlich auf die Autofahrer zukommen. Im Gegenzug müsste allerdings die Kfz-Steuer abgeschafft werden.

Außerdem sorgt das Konzept auch für ein Stück mehr internationale Gerechtigkeit: Während die Deutschen bis auf Belgien und Luxemburg überall üppig Maut-Gebühren berappen, rasen die europäischen Freunde zum Nulltarif über unsere Hochgeschwindigkeitsstrecken. Als Anstoß taugt der Vorstoß der obersten Umweltbehörde allemal...

Markus Dietz
Reporter Guten Abend RTL für
Niedersachsen und Bremen

Mein Marathon-Tagebuch - Teil 2: Zweirad-Blechlawine an der Alster

von Susanne Böhm am 14.04.2010 um 17:15
susanne_boehm
Mit dem Auto vom Osten in den westlichen Teil Hamburgs fahren, da braucht man im morgendlichen Berufsverkehr schon eine knappe halbe Stunde. Da spar’ ich doch lieber Zeit, spare Benzingeld und investiere in Gesundheit und Fitness-Training – sprich: Ich steig’ aufs Radel um! Denn auch das Pedaltreten unterstützt (wenn auch minimal) die Muskulatur, die ich am 25. April für den Lauf der Läufe (der Hamburg-Marathon, falls Sie das noch nicht wissen) benötige. Auf jeden Fall fühlt man sich definitiv besser und wacher, wenn man durchgeradelte 20 Minuten später auf dem Bürostuhl sitzt.

Doch einen Haken hat der gesunde Arbeitsweg: Ich geriet heute Morgen geradezu in einen Stau am beliebten Stadtsee! Gleich einer endlosen Radel-Schleife reihte sich Drahtesel an Drahtesel, das Überholen auf dem engen Weg mit vielen Kurven und Gegenverkehr wagte ich nur selten. Weshalb mir diese Zweirad-Blechlawine nicht eher aufgefallen ist? Da hat der Radverkehr vieles mit dem Autoverkehr gemein – nur fünf Minuten später losfahren als gewohnt, und schon steckt man mittendrin in dem morgendlichen „Shimano“ - Stau.

Na, da nehm’ ich doch lieber das Auto.

Haben auch Sie schon die ersten frühlingshaften Drahtesel – Erfahrungen gemacht?

Ihre
Susanne Böhm
Moderatorin
Guten Abend RTL für Hamburg und Schleswig-Holstein

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