Sechs Monate Ehe: Schlägt die Waage schon aus?

von Susanne Böhm am 17.03.2010 um 11:22
Susanne BöhmIn unserer Guten-Abend-RTL-Sendung am Dienstag haben wir drei Frauen vorgestellt, die ganz offen über ihre während der Ehe angesammelten Pfunde sprechen. Sie zwängen sich sogar vor der Kamera in ihre alten Hochzeitskleider. Vor soviel Selbstkritik und Courage ziehe ich schon mal den Hut!

Vor fast genau sechs Monaten habe auch ich „Ja“ gehaucht. Und, fragen Sie jetzt vielleicht, schlägt die Waage schon aus? Nun ja, um ganz ehrlich zu sein, so ein paar „Wintergrämmchen“ merke ich schon auf den Rippen – ist das jetzt der Anfang vom Ende? Woran liegt es bloß, dass jede fünfte Frau während der Ehe ordentlich zulegt?

BräuteVielleicht entspannen wir uns einfach etwas nach den stressigen Hochzeitsvorbereitungen. Und dann will der Herr Gemahl ja auch immer bekocht werden, wann soll man denn da um die Alster joggen? Nein, im Ernst: Das Phänomen ist als solches ja keine Klausel, die mit im Ehevertrag steht. Es liegt wohl einfach an den Ehefrauen selbst, die auch in der Ehe ein Stück weit nur sie selbst bleiben sollten. Einfach auch weiterhin das machen, was man auch früher, ohne den Mann und ohne die Ehe gemacht hat.

Wenn wir ganz tief in uns reinhören, haben wir auch früher mal ab- und mal zugenommen, ganz ohne Mann und ohne Ehe. Und so kann es doch weiterhin laufen, oder?

Ihre Susanne Böhm
Moderatorin Guten Abend RTL
für Hamburg und Schleswig-Holstein

Ihr Mut ist gefordert

von Alexander Gurgel am 15.03.2010 um 18:12
Zivilcourage
Helfen, wenn andere Menschen in Not sind. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Denn wie schnell wir in eine Situation geraten können, in der unsere Hilfe gefragt ist, zeigt der Fall von Christian Habicht aus Meppen. Der 28-jährige hat Mut und Entschlossenheit bewiesen, als direkt vor seinen Augen zwei Motorradfahrer verunglückt sind. Ohne seine schnelle Hilfe hätte es für eines der Unfallopfer kaum eine Überlebenschance gegeben. Dennoch schauen viele Niedersachsen einfach nur weg anstatt einzugreifen - aus Angst, etwas falsch zu machen oder einfach nur aus Hilflosigkeit und Überforderung.

Dabei kann jeder etwas tun - auch ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. So können wir problemlos Hilfe holen, andere Menschen auf die Situation aufmerksam machen, den Opfern helfen oder als Zeuge zur Verfügung stehen. Aus meiner Zivildienstzeit im Rettungsdienst weiß ich, wie wichtig es ist, als Ersthelfer schnell zu handeln. Denn bei vielen Verletzungen kommt es auf jede Sekunde an – sei es durch Erste-Hilfe-Maßnahmen vor Ort oder durch rasches Informieren der Einsatzkräfte. Selbst durch die Betreuung des Opfers und „gutes Zureden“ ist oft schon mehr geholfen als einfach nur tatenlos zuzusehen. Mit dem „Aktionstag für Zivilcourage und gegen Gewalt“ hat die Landesregierung heute deutlich gemacht, dass bürgerlicher Mut noch mehr gefördert werden muss.

Wie ist das bei Ihnen, liebe Leser? Sind Sie selbst schon einmal in einer Situation gewesen, in der Sie Zivilcourage beweisen mussten? Wie haben Sie sich dabei gefühlt? Haben Sie selbstbewusst eingegriffen oder waren Sie unsicher und überfordert? Vielleicht ist Ihnen in einer brenzligen Situation auch von Ihren Mitmenschen bereits geholfen worden? Wie haben Sie das erlebt? Was wäre gewesen, wenn Niemand geholfen hätte?

Lassen Sie uns Ihre Meinung wissen! Ist noch viel Aufklärungsarbeit in Sachen „Zivilcourage“ nötig oder sind wir ohnehin schon hilfsbereit genug? Schreiben Sie uns!

Ihr Alexander Gurgel
Reporter Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen


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Mit einer Wurst um die Welt

von Susanne Böhm am 11.03.2010 um 17:00
Susanne BöhmEr ist ein Fleischer aus Leidenschaft: Schon Vater und Opa von Thomas Wagner brieten die berühmte Wagner-Wurst.

Doch Thomas wollte raus aus seiner Heimatstadt Hamburg und ging vor 20 Jahren nach Australien. In Melbourne baute er sich mit viel Arbeit, deutschem Know-How und einem traditionellen Hamburger Rezept ein kleines Imperium auf.

Ich nenne das mutig! Das Vertraute und die Heimat einfach so hinter sich zu lassen und irgendwo in der Fremde ganz neu anzufangen, und das in einem Land, das mehr als 20 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt! Thomas Wagner hat es geschafft, sein Geschäft rund um die Wurst läuft und er ist für seine „Hamburg-Sausages“ mittlerweile Down Under bekannt.

Thomas WagnerBekommt man da nicht selbst Lust, einfach einmal auszubrechen aus dem Alltäglichen? Die Garantie auf Erfolg muss nicht unbedingt die Triebfeder sein. Vielmehr ist es oftmals einfach nur die Lust auf ein Abenteuer. Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es Menschen, die den Schritt raus aus Deutschland gewagt haben, von denen einige heimisch geworden sind, von denen aber auch einige zurückgekommen sind. Auch die Medien haben schon vor Jahren mit Sendungen wie „Goodbye Deutschland“ oder „Mein Auslandstagebuch“ diesen Trend aufgegriffen.

Haben Sie mit auch schon mal mit Gedanken gespielt, Deutschland den Rücken zu kehren und auszuwandern? Haben Sie es vielleicht schon mal probiert oder stehen Sie kurz vor diesem Schritt?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre
Susanne Böhm
Moderatorin Guten Abend RTL
für Hamburg und Schleswig-Holstein


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Zwangsobduktion bei Kindern

von Peter Becker am 10.03.2010 um 11:54
Kindesmisshandlung
In Bremen gibt es seit einigen Tagen eine neue Debatte, die alle betrifft, die Eltern junger Kinder sind. Es geht um die umstrittene Zwangsobduktion von Kleinkindern.

Der Fall Kevin hatte vor gut vier Jahren weit über Bremen hinaus die Menschen entsetzt. Der Zweijährige war 2006 an den Misshandlungen seines Ziehvater Bernd K. gestorben. Trotz Hinweisen hatte das Jugendamt den Jungen in der Obhut des Mannes gelassen.

Die Bremer Gesundheitsbehörde will nun künftig alle Kinder unter sechs Jahren untersuchen lassen, deren Todesursache unklar ist. Im vergangen Jahr hätte es zwar nur vier solcher Fälle gegeben, dennoch soll sie Pflicht werden. Dabei gehört die Obduktion des eigenen Kindes zum Schrecklichsten, was Eltern sich vorstellen können. Deshalb wird das Vorhaben quer durch die Parteien - vom Kinderschutzbund, den Kirchen und anderen Institutionen - heftig diskutiert. Wir haben darüber berichtet.

Wie denken Sie darüber? Glauben Sie, dass die erzwungene Obduktion eines Kindes die trauernden Eltern noch mehr traumatisieren würde? Oder denken Sie, dass Eltern dankbar sind, wenn jedes Misstrauen gegen sie durch eine Obduktion ausgeräumt wird und sie mit Gewissheit wissen, weshalb Ihr Kind gestorben ist?

Wir möchten Ihre Meinung wissen - hier in unseren Kommentaren.

Ihr
Peter Becker
Reporter Guten Abend RTL für
Niedersachsen und Bremen


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Gescheiterte Integration?

von Susanne Böhm am 09.03.2010 um 17:59
Susanne BöhmWir haben heute in unserer Sendung über den Deutschtürken Cem Gülay berichtet, der als harter Typ in der Szene galt und der per Kopfstoß Nasenbeinbrüche verursachen konnte.

Er hat Abitur, sieht gut aus und wünschte sich, wie viele Jugendliche, einen erfolgreichen Start in sein Leben. Doch in der Schule und beim Fussball gab man ihm immer wieder zu verstehen: Du gehörst nicht dazu!

Cem GuelayCem versank im Kriminalitätssumpf und fühlte sich stark, unter seinen Leuten, anderen Kids mit Migrationshintergrund. Doch er rappelte sich wieder hoch – ein gelungenes Beispiel für Integration. In seinem Buch „Türken-Sam - Eine Gangsterkarriere“ macht er reinen Tisch und versucht Hintergründe und Ursachen zu erklären.

Wie stehen Sie zu den Menschen, die zwar hier in Deutschland geboren wurden, sich aber trotzdem nicht zu Hause fühlen - die gegen sich und andere kämpfen. Kurz: Bei denen Integration scheitert!

Uns interessiert Ihre Meinung, liebe Zuschauer!
Ihre
Susanne Böhm
Moderatorin Guten Abend RTL
für Hamburg und Schleswig-Holstein


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