Adios Alemania – Mann, Mann, Mann!

von Jasmin Wiegand am 08.07.2010 um 12:13
Adios Alemania
Was war das denn - werden sich sicher viele am Mittwochabend beim Spiel einer zaudernden Nationalelf gefragt haben, die doch eben noch gegen Argentinien mutig und ideenreich ein 4:0 herbeizauberte.

Keine Spur mehr von Angriffslust, Biss und Facettenreichtum – stattdessen hatten unsere Jungs offensichtlich die Hosen voll.

Natürlich ist es leichter, anderen die Schuld zu geben – Orakelkraken müssen derzeit um ihr Leben fürchten, mit Thomas Müller wäre das nicht passiert und der Schiedsrichter hat auch ein, zwei Fouls nicht gepfiffen…

Seien wir doch mal ehrlich, liebe Zuschauer: Niemand hat vor dem Beginn der WM gedacht, dass wir überhaupt soweit kommen würden! Diese Mannschaft startete als Nobody, fand mit jedem Spiel mehr zueinander und stieß am Mittwochabend schlicht und ergreifend an ihre Grenzen. Punkt.
Jasmin Wiegand
Ich wage folgenden Vergleich: Unsere Elf steht kurz vor dem Ende der Pubertät, zeigte hier und da schon sehr markante, weise Züge und braucht definitiv nicht mehr lange bis zur Mann-schaft. Und in vier Jahren wird sie dann erobert, die große Liebe WM. Oder was meinen Sie?

Herzliche Grüße
Ihre Jasmin Wiegand.
Moderatorin Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen

Kopf oder Bauch - Schweiß oder Rauch?

von Johannes Eichler am 06.07.2010 um 16:10
Kopf oder Bauch
Nachdem am vergangenen Sonntag in Bayern durch einen Volksentscheid die Weichen für ein striktes Rauchverbot im Freistaat gestellt wurden, wird in Deutschland diskutiert, ob nicht eine landesweite Regelung das Rauchen in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken endgültig und ausnahmslos verbieten soll.

Die rational einzig richtige Entscheidung in dieser Frage kann nur lauten: Ja, rauchen muss überall dort verboten werden, wo Unbeteiligte dem gesundheitsschädlichen Qualm ausgesetzt sind. Rauchen ist gefährlich, überflüssig und für viele Nichtrauchen lästig. Der zweifelhafte Genuss des Einzelnen kann nicht über dem gesundheitlichen Schutzbedürfnis der nichtrauchenden Mehrheit stehen.

Wie läuft es denn bisher? Überall, wo Nahrungsmittel verkauft werden oder wo in einer Großraumdisco oder auf einem Konzert viele Menschen aus unterschiedlichen Milieus zusammenkommen, ist rauchen verboten. Das ist richtig und wichtig und war kurz nach Einführung auch für alle Raucher kein Problem mehr. Wer rauchen will geht eben raus. Nur die Unverbesserlichen zwängen sich in irgendwelche Raucherkabuffs – aber für die ist es eh zu spät.
Und in kleinen Kneipen in der Nachbarschaft, in denen sich meist ein festes Publikum trifft, läuft es so, wie Wirt und Gäste es wollen. Entweder ja oder nein – man weiß, worauf man sich einzustellen hat. Sollte diese Wahlmöglichkeit nun beschränkt werden?

Alle rationalen Gründe sprechen dafür! Wenn nur dieses Bauchgefühl nicht wäre, dass damit der Freiraum Kneipe sterilisiert würde – und künftig wahrscheinlich stärker von nun nicht mehr übertünchten Schweißgerüchen durchweht würde. Johannes Eichler
Den ganz großen Aufstand können sich die Raucher meiner Ansicht nach allerdings sparen: In Kneipen und Bars rumzulungern ist seit jeher auch ein kleines Stück anarchischer Aufstand gegen die Pflicht, die eigene Lebenszeit immer sinnvoll zu nutzen. Und Anarchie könnte paradoxerweise auch die Lösung sein: Nach dem früher oder später sowieso kommenden strengen Nichtraucherschutzgesetz ändert sich für Viele wahrscheinlich überhaupt nichts: In der einen oder anderen Kneipe wird eben weiter geraucht, nur jetzt halt so, als würden man über eine rote Ampel gehen. Auch das ist gesundheitsschädlich – und verboten.

Was sagen Sie - sollen wir dem bayerischen Beispiel folgen?

Johannes Eichler
Online-Redakteur


Wird’s Wiese?

von Susanne Broß am 05.05.2010 um 18:16
Tim Wiese
Ein Mann, der eigentlich schon seit Jahren darauf wartet, endlich die absolute Nummer eins zu werden. In Bremen ist er das schon lange – der Tim mit dem immer gestylten Haar, den schweinchen-rosa Trikots – aber deutschlandweit hat es Tim Wiese noch nie geschafft. Egal, wie gut seine Leistungen waren. Irgendwer stand immer vor ihm. Doch diesmal sind es weder Kahn noch Lehmann – und nach der Absage von Rene Adler ist das nur ein „Jüngelchen“, das Wieses Berufung als Deutschland-WM-Torwart noch im Wege steht.

Susanne BroßDoch kann sich Wiese, der eigentlich nicht ins Konzept von Nationaltrainer Löw passt, endlich durchsetzen – oder muss er wieder zurück stehen - diesmal eben hinter Manuel Neuer? Oder etwa sogar hinter dem als „dritten“ Mann berufenen Hans-Jörg Butt? Eine gute Saison haben alle drei gespielt – und Patzer haben sich auch alle drei geleistet. Was also sagen Sie? Wird’s Wiese?

Ihre Susanne Broß
Redaktionsleiterin Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen

Meistermacher wider Willen

von Marlen Hildebrandt am 29.04.2010 um 15:44
werder_bremen

Für Werder-Trainer Thomas Schaaf sicher ein Titel, auf den er verzichten kann und doch bleibt ihm nichts anderes übrig, als Bayern München die Meisterschaft 2010 auf dem Silbertablett zu präsentieren.
Werder möchte in der Königsklasse mitspielen und muss gegen Schalke gewinnen. Ein Sieg der Bremer bringt die Münchner jedoch ganz nah an die Meisterschale. Denn gewinnt München gegen Bochum, haben es die Bayern geschafft und können die Meisterfeier auf dem Marienplatz starten.
Sicherlich keine schöne Aussichten für den Werder-Trainer, der doch lieber die Meisterschale nach Bremen geholt hätte. Nur woran lag es? Fakt ist, die Bremer spielten nicht gut genug, sonst würden Sie jetzt um die Schale kämpfen. So einfach funktioniert es im Fußball nun mal.

marlen_hildebrandtDeshalb bleibt für Bremer Fans jetzt nur in den sauren Apfel zu beißen:
Werder macht Bayern zum Meister und hofft, dass es mit der Königsklasse klappt – und dass sie den Bazis dann im Pokalfinale das angestrebte Tripple zu Nichte machen. Doch sind die Weserkicker dazu überhaupt stark genug in dieser Saison?

Ihre
Marlen Hildebrandt
Reporterin Guten Abend RTL
für Bremen und Niedersachsen

Zukunftstag adé?

von Marlen Hildebrandt am 22.04.2010 um 17:59
Zukunftstag

Die Kinder brauchen eine Zukunft. Brauchen ein Ziel. Deshalb der Zukunftstag?
Schüler sollen in Betriebe gehen und sich den Arbeitsalltag anschauen. Dabei aber Firmen und Berufe aussuchen, die sie am wenigsten interessieren, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen. So sollen Mädchen sich zum Beispiel in Richtung Naturwissenschaft orientieren. Doch welches Kind sucht sich schon einen Beruf aus, ohne Interesse daran zu haben?
Steht da nicht eher der Wunsch der Erwachsenen an erster Stelle – der Wunsch nach fehlenden Nachwuchskräften? Denn wo kein Interesse ist, kann ein Tag doch auch nichts ändern.

Marlen HildebrandtAuch für die Betriebe ist es mit jeder Menge Aufwand verbunden. Ein Aufwand der sich wohl kaum lohnt, wenn bei den Kindern kein Interesse da ist? Also: Zukunftstag adé? Und ohne Ersatz einfach streichen?
Was sagen Sie?

Ihre
Marlen Hildebrandt
Volontärin Guten Abend RTL
für Niedersachsen und Bremen


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