Jessica Speth
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Freitag, 28.12.2012
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Geht gern mit dem Rennrad auf Tour

Jessica Speth gehört seit April 2012 zum Moderatorenteam von RTL Nord und moderiert hauptsächlich die Regionalsendung für Hamburg und Schleswig-Holstein. Aufgewachsen ist die gebürtige Berlinerin in Baden-Württemberg und Bayern.
Nach ihrem Studium zog sie nach Hamburg und lernte, während eines Praktikums,  die Redaktion von RTL Nord für Hamburg und Schleswig-Holstein kennen. Im Januar 2009 begann Jessica Speth dann hier ihre Ausbildung zur Redakteurin und Reporterin. Und wenn sie gerade nicht als Moderatorin vor der Kamera steht, dann ist sie als Reporterin im Norden unterwegs, um aktuelle Beiträge zu produzieren.

Jessica Speth, Sie sind ja in Süddeutschland aufgewachsen, leben nun seit einigen Jahren in Hamburg, was schätzen Sie besonders an dieser norddeutschen Metropole?
Ich liebe die Vielfältigkeit Hamburgs. Das alternative Schanzenviertel, das bunte St. Pauli und die zahlreichen Feiermöglichkeiten auf dem Kiez. Sonntags liebe ich es, an Alster oder Elbe spazieren zu gehen oder mit meinem Rennrad durchs Alte Land zu strampeln.  Wenn mich meine Familie besucht, heißt das Ausflugsziel Blankenese, mein absolutes Lieblingsviertel ist das gemütliche Ottensen. Hier schlendere ich ziemlich gerne durch die Straßen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Der Tag beginnt mit Zeitunglesen. Klingt super angenehm, aber wir müssen schließlich über aktuelles Geschehen Bescheid wissen, bevor wir in unserer morgendlichen Konferenz die Themen des Tages besprechen. Sobald der Sendeplan steht, beginne ich meine Moderationen zu schreiben. Nachmittags verschwinde ich dann für eine Stunde in die Maske, habe dann Zeit mich zu sammeln und auf die Arbeit im Studio vorzubereiten. Texte im Kopf also nochmal durchzugehen.



Manchmal ändert sich auch noch kurz vor knapp eine Geschichte, und dann gleiche ich dementsprechend auch die Moderation an, bevor es dann abends Richtung Studio und auf Sendung geht.

Seit April 2012 moderieren Sie im Wechsel mit ihren Kolleginnen Romy Hiller und Susanne Böhm RTL Nord für Hamburg und Schleswig-Holstein.  Wie war es für Sie, als Sie das erste Mal auf Sendung waren?
Daran erinnere ich mich noch sehr gut, ist ja auch noch nicht so lange her.  Tagsüber war es eine Mischung aus Vorfreude und Panik. Als es dann Abends Richtung Studio ging, hatte ich weiche Knie und ich weiß noch genau, wie ich mich ganz fest an den Studiotisch gelehnt habe, damit ja niemand merkt, wie sehr ich zittere.

Der Redaktionsalltag ist meistens hektisch, wie erholen Sie sich am besten?
Kraft tanke ich am besten, wenn ich mich mit Freunden treffe. Dann wird alles Mögliche beschnackt. Viele meiner Freunde arbeiten auch beim Fernsehen und wissen, wie sich der Stress anfühlt. Aber wenn alles besprochen ist, dann geht’s natürlich auch um andere Themen und der Stress ist vergessen.

An welche Erfahrung bei RTL Nord denken Sie besonders gern zurück?
Richtig gut in Erinnerung bleibt mir nach wie vor eine Wochenserie, die ich am Anfang meiner Ausbildung drehen durfte. Fünf Tage lang war ich auf fünf norddeutschen Inseln unterwegs, um dort Land und Leute kennenzulernen und ihren besonderen Alltag zu dokumentieren. So habe ich unseren Norden von seinen schönsten Seiten kennengelernt.  

Haben Sie ein Vorbild?
Für mich ist Peter Kloeppel ein Vorbild, weil er genau die richtige Mischung an Seriosität und Lockerheit mitbringt, die ich als Zuschauer so schätze.

Fernsehjournalist oder Moderator  ist für viele ein Traumberuf. Was empfehlen Sie jungen Menschen, die auch für das Fernsehen arbeiten möchten?
Es gibt leider nicht den EINEN Weg ins Fernsehen.
Und auch wenn es mittlerweile viele Studiengänge gibt, die „irgendwas mit Medien“ als Fächerkombination anbieten, rate ich allen, die später beim Fernsehen oder auch vor der Kamera arbeiten wollen, ein Fach zu studieren, in dem sie  später  in der Redaktion als Experte glänzen wollen. Sprich, wer Politikwissenschaft studiert hat, der wird später im Redaktionsalltag ein besseres Verständnis für alle politischen Themen haben und die im Zweifel auch besser umsetzen können, als die Kollegen. Das Gleiche gilt für Kunstgeschichte oder Islamwissenschaften. Generell gilt aber: hauptsache studieren. Letztendlich ist es nicht ausschlaggebend in welchem Fach man einen Abschluss vorweisen kann, sondern dass man sich ein Weltbild schafft und bei Hausarbeiten Recherche-Erfahrung sammelt.

Ideal ist es, wenn man die Semesterferien für Praktika nutzt oder sogar als Student in einer Lokalredaktion das ganze Jahr über aushelfen kann. Aus solchen Redaktionsaufenthalten ergibt sich meist dann das Volontariat, also die praktische Ausbildung zum Redakteur und die empfehle ich auch nach einem Journalistik- Studium dringend. Denn nur so besteht die Möglichkeit, das Handwerk eines TV-Redakteurs auch umfassend zu erlernen, sich auszuprobieren und Stärken festzustellen.
Ein Redaktions-Volontariat empfehle ich auch allen, die am Ende VOR der Kamera stehen wollen.  Schließlich geht es als Moderator darum Inhalte verständlich und ansprechend zu präsentieren und das funktioniert nur dann richtig gut, wenn man auch redaktionelles Verständnis für die Themen hat.  

Alternativ gibt es auch noch einige Journalistenschulen in Deutschland, auch RTL hat eine:  www.rtl-journalistenschule.de.  Ein guter Weg, um später erfolgreich als TV-Journalist zu arbeiten.

Unsere Moderatorinnen werden ausgestattet von:

 

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Kommentare

lisa meint
Danke an alle Mitarbeiter der Tierschutzgemeinscha­ft für die liebevolle Arbeit und Betreuung der Tiere.Von eurem ...
bei Tierhof

Behlau Michael meint
Gegen die Beteiligten Emil Peters als Grundeigentümer, Karl-Heinz Best als Bauleiter, die Geschäftsleitung von Wagner ...
bei Kraft der Sonne

jerome blomeier meint
Richtig gut für so eine Leistung macht weiter meine Guten Brüder
bei Mini-Detektive

Janine meint
@Dirk: guck mal hier nach: http://sachsen.verka­ufsoffener-so.de Da gucke ich immer nach, weil dort auch Termine für die ...
bei Verkaufsoffener Sonntag (27.12.2009)

Conny Vetter meint
Tanja Askani und ihre traumhaften Wölfe haben mein ganzes Leben verändert. Sie und The Fantastic Three ...
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