Tiere schützen
Montag, 27.12.2010
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Was uns Menschen Spaß macht, kann für Vierbeiner zu einer Qual werden: Der Lärm von Silvesterknallern erschreckt Hunde, Katzen und andere Haustiere. Sie haben Angst und können sogar regelrecht in Panik geraten. Freilaufende Tiere können durch herumfliegendes Silvesterfeuerwerk verletzt werden. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammen gestellt, damit auch Ihre Tiere gut ins neue Jahr rutschen:

>> Ruhezone einrichten
Beim Zünden von Böllern ist Rücksichtnahme angesagt. In Wäldern, an Lichtungen und in Parkanlagen sollten keine Raketen gezündet werden. Es ist ratsam, Haustiere während des Feuerwerks im ruhigsten Raum der Wohnung unterzubringen. Ideal sind Räume mit wenig Zimmern, die nicht zur Straße zeigen. Vor allem Katzen neigen dazu, sich in Schrecksituationen in dunkle Ecken zurückzuziehen. Aus diesen sollte man sie nicht hervorholen.

>> Fernseher und Radio lauter stellen
Tiere haben ein viel empfindlicheres Gehör als Menschen und reagieren viel sensibler auf Lärm. Bereits an den Tagen vor Silvester sollte man Hunde nur noch an der Leine ausführen. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass die Tiere panisch reagieren, wenn ein Kracher explodiert. Am Silvesterabend Tiere unbedingt im Haus lassen. Damit möglichst wenig Lärm in die Wohnung dringt, sollte man Fernseher oder Radio lauter stellen und die Fenster verschließen. So bleiben auch Gerüche draußen. Durch das Knallen entstehen Schwefeldämpfe, die bei den Tieren zu Augenbrennen und Schleimhautreizung führen können.

>> Halsband mit Adresse umlegen
Ist das Haustier doch im Garten, wenn in der Nähe Raketen oder Böller explodieren, so ist es durchaus möglich, dass das Tier Gartenzäune überwindet. Für den Fall sollte man dem Vierbeiner auf jeden Fall ein Halsband mit Adressanhänger anlegen.

>> Katzen nicht unbeaufsichtigt hinaus lassen
Vor allem Katzen gehen gerne selbst auf Entdeckungstour. Am Silvestertag sollten Besitzer darauf achten, dass sie ihre Katze nicht unbeaufsichtigt vor die Tür lassen.

>> Tiere nicht trösten
Wenn das Haustier trotz allem in der Wohnung etwas von dem Lärm mitbekommt, sollte man es nicht trösten. Dadurch wird das Tier nur in seiner Unsicherheit bestätigt. Man sollte ruhig und gelassen bleiben, die Furcht des Tieres weitgehend ignorieren. So wird dem Tier signalisiert, dass alles in Ordnung ist. Außerdem sollte man dem Tier auch nicht die Ohren zuhalten.

>> Auch auf Kinder achten
Lassen sie ihre Kinder vor allem dann nicht allein, wenn sie mit Wunderkerzen oder ähnlichem hantieren. Kinder neigen häufig dazu, Tiere zu erschrecken.

>> Für Pferdehalter
Pferde benötigen besonderen Schutz. Sie sollten rechtzeitig in den Stall gebracht werden. Im Idealfall sollte man schon ein paar Tage im Voraus versuchen, sie an den Lärm zu gewöhnen. Wenn möglich, sollte das Tier permanent beaufsichtigt werden. Es kann immer passieren, dass Menschen versuchen, Raketen und Böller auf die Stallungen zu richten.

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F.W.Walter meint
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